03.06.2007
Mehr als 140 Dreieicher unterstützen
nach Aufruf der Jusos
die Verfassungsklage gegen Studiengebühren
Nachdem die Dreieicher Jusos in den letzten drei Monaten
insgesamt 5.000 Infobriefe über eine mögliche
Verfassungsklage gegen die von der hessischen Landesregierung
beschlossenen Studiengebühren verteilt haben, konnten
die Jusos am Mittwoch bekannt geben, dass 141 Dreieicher
diesem Aufruf gefolgt sind. Sogar aus Langen und Erzhausen
kamen Klageformulare bei den Jusos an. Hinzu kommt noch
die Anzahl der Formulare, die direkt an den AStA geschickt
wurden.
Die Initiatoren – Studierendenvertretung an der Goethe-Uni
Frankfurt – mussten mindestens 43.308 Unterschriften
wahlberechtigter Hessen sammeln, um eine Verfassungsklage
einreichen zu können. Obwohl die Bürger, falls
sie die Klage unterstützen wollten, erst den Weg zum
Bürgerbüro antreten mussten, um ihre Unterschriften
beglaubigen zu lassen, wurden hessenweit mehr als 62.500
Unterschriften gesammelt und die Mindestvorgabe um fast
20.000 überschritten. Am 22. Juni soll die Verfassungsklage
eingereicht werden.
Die Dreieicher Jusos, die die Unterstützung des Bürgerbüros
hatten, sind über die mehr als 140 gesammelten Unterschriften
sehr stolz, da dies eine Rücklaufquote von ungefähr
3 % bedeutet und somit weit über dem hessischen Durchschnitt
von knapp 1,5 % liegt. Die Jusos sehen darin ein überdurchschnittliches
Interesse und Engagement der Dreieicher Bürgerinnen
und Bürger an der Politik.
Das Fazit der Dreieicher Jusos: „Wir sind wirklich
froh über dieses tolle Ergebnis und freuen uns, dass
sich politisches Engagement in Dreieich mehr als auszahlt.
Daher möchten wir uns im Namen der Studiengebührengegner
bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Stimme
erhoben haben, bedanken und hoffen, dass die Klage erfolgreich
sein wird.“
Michael Möck
und Max Schiemann von der Juso-AG Dreieich bei der Übergabe
der 141 Klageformulare an die Sekretärin des AStA Frankfurt,
Regine Nicoleit.
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