04.08.2010
Dreieicher Jusos begrüßen
Fortschritt in der Planung
für den Bau eines Solarkraftwerkes
Mit Freude nehmen die Dreieicher Jusos zur Kenntnis, dass
es scheinbar Bewegung in der Planung für den Bau eines
Solarkraftwerkes auf der Buchschläger Mülldeponie
gibt. Die Pläne für den Bau einer Solaranlage
kursieren schon seit einigen Jahren in den interessierten
kommunalpolitischen Kreisen, wurden bisher allerdings zum
Bedauern der Jusos kaum in der Öffentlichkeit diskutiert.
Offensichtlich gab es in dem für den Bau verantwortlichen
hessischen Umweltministerium und in der Stadt Frankfurt,
die als Pächter der Mülldeponie auftritt, bisher
kaum Interesse an einer raschen Umsetzung des angedachten
Solarkraftwerkes. Daher bedauern die Jusos, dass die Stadt
Frankfurt laut Frankfurter Rundschau vom 3. August selbst
kein Interesse an einer Investition in das Projekt hat.
Daher sucht der Besitzer des Geländes, der Landesbetrieb
Hessenforst, einen Investor für das Solarkraftwerk.
Allerdings gibt es sehr zum Bedauern der Dreieicher Jusos
bisher immer noch keinen Bebauungsplan für das Solarkraftwerk,
welcher als Grundlage für einen Baubeginn vorliegen
müsste.
Momentan wird unter Leitung des aktuellen Pächters,
der Stadt Frankfurt, das bei der Zersetzung des Mülles
entstehende Methangas vor Ort zur Stromgewinnung verwendet.
Aber gerade unter dem Hintergrund des mittlerweile versiegenden
Methangases – welches vor Ort an der Deponie „verstromt“
wird – drängt die Zeit, die freie Fläche
der Deponie für eine nachhaltige Stromgewinnung zu
nutzen.
Die Jusos erhoffen sich durch eine auf das Thema „Solarkraftwerk
auf der Buchschläger Mülldeponie“ sensibilisierte
Öffentlichkeit genug Druck für eine rasche Umsetzung
des Projektes im Sinne einer nachhaltigen Energiegewinnung
in Dreieich. Vielleicht lässt sich durch die Verwirklichung
des Solarkraftwerkes so viel Rückenwind gewinnen, damit
das Thema „Erneuerbare Energien“ in Dreieich
generell an Beachtung gewinnt.
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