20.07.2011
Jusos Dreieich rufen Bürger
zum Stromwechsel auf
„Nach dem endgültig beschlossenen Ausstieg
aus der Atomenergie kann nun jeder Bürger ein Zeichen
gegen Atomkraft setzen, indem er seinen Strom bei einem
Ökostromanbieter bezieht, der in regenerative Energien
investiert“, stellen die beiden Stadtverordneten und
aktiven Jusos Michael Möck und Maik Zimmer fest.
Der Strom aus erneuerbaren Energien ist für den Verbraucher
kaum teurer als reguläre Tarife der Stromanbieter,
sorgt allerdings dafür, dass kein Atomstrom mehr bezogen
wird und die umweltschonende Stromproduktion befördert
wird.
Allerdings sollten wechselwillige Bürger darauf achten,
dass der Ökostromtarif aus 100%ig regenerativen Quellen
besteht und sich nicht aus irgendwelchen auf der Strombörse
erworbenen Ökostromzertifikaten zusammensetzt, mit
denen die Erzeuger der regenerativen Energien nicht unterstützt
werden.
Michael Möck und Maik Zimmer stellen mit Bedauern fest,
dass die örtlichen Stadtwerke einen solchen Tarif bisher
nicht in ihrem Produktportfolio aufweisen, sind aber der
Überzeugung, dass die Stadtwerke dem Trend zum echten
Ökostrom folgen und sobald wie möglich einen echten
Ökostromtarif anbieten.
Die Jusos Dreieich möchten im politischen Raum die
Frage aufwerfen, inwiefern die Stadtwerke Dreieich sich
an einer dezentralen klimaneutralen und vor allem regenerativen
Stromversorgung verstärkt beteiligen können. Sinnvolle
Investitionen in regenerativen Energien tragen nicht nur
zum Schutz der Natur und Umwelt bei und helfen den Energieumstieg
voranzutreiben, sondern sind auch eine Förderung der
örtlichen Wirtschaft und für die Stadtwerke Dreieich
eine vielversprechende Einnahmequelle, so die Dreieicher
Jusos in Person von Maik Zimmer und Michael Möck abschließend.
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