16.08.2011
Dreieicher Jusos besuchen das
Jugendzentrum
… und zeigen sich
beeindruckt von der vielfältigen Arbeit im Jugendzentrum
und sprechen sich gegen Kürzungen in der kommunalen
Jugendarbeit aus
Die Jusos aus Dreieich haben am Dienstag, den 16.
August das Jugendzentrum in Dreieich besucht, um die Jugendarbeit
in Dreieich besser kennen zu lernen und sich über das
vielfältige Angebot der Stadt Dreieich in der Jugendarbeit
zu informieren.
Nach einer Gesprächsrunde, in der den Jusos die vielfältige
Arbeit des Jugendzentrums vorgestellt wurde, konnten sich
die Dreieicher Jungsozialisten durch eine intensive Führung
einen guten Eindruck von den unterschiedlichsten Angeboten
im JUZ verschaffen. So waren die Jusos insbesondere beeindruckt
von den vier Musikübungsräumen, die von lokalen
Bands genutzt werden können, einem neu errichteten
Kraftraum und einem Mädchencafé, in dem gekocht,
gebastelt oder gespielt werden kann. Die Räume des
Jugendzentrums werden auch für Tanzkurse, sowie Theater-
und Filmprojekte genutzt.
Neben dem JUZ in der Benzstraße in Sprendlingen besteht
noch in Dreieichenhain das BIK-Haus (Bildung, Integration
und Kultur), das sich durch ein Workshopprogramm und einem
Angebot zum Mittagessen für Schüler auszeichnet.
Aufgrund der guten Arbeit im BIK-Haus begrüßen
die Jusos die kommunalpolitischen Pläne, das in die
Jahre gekommene Haus durch einen Neubau zu ersetzen.
Durch den Besuch wurde deutlich, dass die Stadt Dreieich
eine hervorragende Jugendarbeit betreibt und es ein vernetztes,
nachhaltiges Angebot für Kinder und Jugendliche in
Dreieich bietet. Die Mitarbeiter des JUZ schilderten, dass
die Arbeit des JUZ so gut funktioniert, dass mittlerweile
Erwachsene, die ihrer Kindheit in das JUZ kamen, immer noch
vorbei kommen und das JUZ mit eigenen Projekten unterstützen.
Allerdings besteht die Befürchtung, dass durch die
„Schuldenbremse Dreieich“ ein Teil der sehr
guten Jugendarbeit zerstört wird.
Die Jusos zeigen sich überzeugt, dass die Arbeit des
JUZ für die Stadt Dreieich sehr wertvoll ist. Sie trägt
u.a. zur Integration und zu Bildung von Toleranz unter den
Jugendlichen bei.
Der Pressesprecher der Jusos, Jan Eric Filipczak, hält
daher abschließend fest: „In den Augen der Dreieicher
Jusos ist das Jugendzentrum, zu dem auch das BIK-Haus in
Dreieichenhain gehört, ein hervorragendes Beispiel
für Jugendarbeit in Dreieich. Daher muss sich die Kommunalpolitik
angesichts der Einsparvorgaben durch die ,Schuldenbremse
Dreieich‘ sehr gut überlegen, ob sie den Rotstift
im Jugendbereich ansetzen soll. Die Jusos Dreieich sprechen
sich klar dagegen aus!“
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